Internationaler Berufsverband der Hundetrainer/innen (IBH) e.V.

Aktuelle Themen

In diesem Bereich können Sie die aktuellen Themen des IBH Newsletters einsehen.

Ansprechpartnerin für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit: Elke Franz


An alle Unterstützer unserer Petition für ein Verbot von Stachelhalsungen in Deutschland.

Die Petition ist angenommen worden, allerdings nicht so wie wir es uns erhofft haben.
Wie schon erwähnt, gab es einen Petenten, der ohne Absprache und wohl wissend, dass unser Entwurf in Arbeit war, eine Petition ähnlichen Inhalts, kurz  vor uns online eingereicht hatte.
 
Wir sahen uns aus mehreren Gründen außer Stande diese Petition zu unterstützen, da sie in einer inakzeptablen äußeren Form und einem Passus, der Korallenhalsbänder ausdrücklich von dem Verbot ausnehmen sollte, eingereicht und freigeschaltet worden war.
 
Trotz anders lautender Absprache mit uns, wurde diese Petition nicht formgerecht zurück gezogen und deshalb vom Sachbearbeiter des Petitionsausschuss nur aus dem öffentlichen Bereich heraus genommen. In der Folge, läuft die Eingabe einfach als nicht-öffentliche Petitionseingabe weiter und durchläuft weiterhin den normalen Bearbeitungsweg.
 
Die Motivation hinter dieser Aktion verschließt sich uns und wir nehmen zu Gunsten des Petenten an, dass er nur aus Verständnisgründen, die formale Form einer Löschung seiner Eingabe nicht eingehalten hat.

Was bedeutet das für unsere Eingabe?
Sobald eine Petition, die ein ähnliches Thema behandelt, beim Petitionsausschuss angenommen wurde und bearbeitet wird, egal ob im öffentlichen oder nicht-öffentlichen Bereich, besteht für nachfolgende Petitionsentwürfe nicht mehr die Möglichkeit als Online - Petition angenommen und eingestellt zu werden. Durch die bedauerlicherweise fehlende, schriftliche Begründung des Petenten zu seinen Löschungsmotiven, trifft genau dieser Sachverhalt auf unsere Eingabe zu.

Das heißt:
Unser Petitionsentwurf wurde angenommen und der oben genannten Petition ergänzend angehangen. 
Eine Online Mitzeichnung ist bei nicht-öffentlichen Petitionen nicht möglich, ebenso entfällt eine öffentliche Diskussion im Forum des Petitionsausschuss.

Aber:
Das ändert nichts an unserem gemeinsamen Ziel, dass diese „Erziehungshilfen“ verboten werden!
Ab heute beginnt nun der Aktionszeitraum in dem  wir mindestens  50.000 Unterschriften sammeln müssen, um uns eine minimale Chance auf ein Mitspracherecht und eine Änderung des Gesetzes zu wahren!

Das bedeutet im Klartext:
Sie finden auf unserer Seite http://www.tausche-stachelhalsband-gegen-training.de  Unterschriftenlisten zum Download- machen Sie bitte Gebrauch davon, bewerben Sie den Link in Ihren Newslettern, sozialen Netzwerken, über die Presse, bei Freunden, unterschreiben Sie selbst, Sie Ihre Listen an allen möglichen Sammelstellen aus und sammeln Sie so viele Unterschriften als möglich.  Wir brauchen jede Stimme!

Die Unterschriftenlisten haben nur Gültigkeit, wenn sie von den Unterzeichnern handschriftlich ausgefüllt und als Original an Tina Müller versendet werden. Sie sind aufgrund der oben genannten Umstände unsere einzige Möglichkeit, Unterschriften zu sammeln.

Senden Sie die ausgefüllten, originalen Unterschriftenlisten bis spätestens  26.09.2011 an folgende Adresse:
Tina Müller, Senator- Balcke- Straße 56, 28279 Bremen.

Tina Müller sendet die gesammelten Unterschriften aus ganz Deutschland, dann fristgerecht, mit notwendigem Aktenzeichen, gezählt und per Express/ Einschreiben an den Petitionsausschuss in Berlin.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Hilfe, gemeinsam müssen wir es schaffen Stachelhalsungen aller Art in Deutschland unter Verbot zu stellen.
Das geht nur über Ihre Hilfe und Ihren Einsatz, wir danken schon im Voraus für Ihre Unterstützung, Tina Müller (Freundschaft Hund - Gemeinsam durchs Leben Trainingszentrum und Praxis für Hundeverhaltenstherapie / Bremen) und Heike Hillebrand (Mobile Hundeschule & Verhaltenspraxis/ Bönen).

Einladung Treffen am 15.9.2011!

Am Donnerstag, den 15.9. lädt der Vorstand zu einem Treffen für jene Mitglieder ein, die in einer Arbeitsgruppe aktiv werden oder Ideen einbringen möchten. Das Treffen findet im Hufeisenhof in Linsengericht statt – weitere Infos zum Treffpunkt unter www.hufeisenhof.de
Wir bitten um vorherige Anmeldung unter info@ibh-hundeschulen.de und freuen uns auf ein spannendes und kreatives Arbeitstreffen!

Stachelhalsband gegen Trainingsstunde

Viele werden es schon mitbekommen oder sich sogar bereits angeschlossen haben: Sonja Meiburg, Inhaberin der Hundeschule Holledau, hat eine Aktion ins Leben gerufen, die innerhalb kürzester Zeit schon fast zum Selbstläufer wurde. Zahlreiche Hundeschulen haben sich auf der Seite http://www.tausche-stachelhalsband-gegen-training.de/index.php eingetragen. Gerne unterstützt der IBH diese Aktion und bittet um eure Beteiligung.

Weiterführend will Tina Müller eine Petition ins Leben rufen, um – angelehnt an das Beispiel Österreich – ein gesetzliches Verbot von Stachelhalsbändern in Deutschland zu erreichen. Momentan ist diese Petition noch in der Prüfungsphase und steht zur Genehmigung aus. Die Online-Petition sowie Downloads mit Unterschriftenlisten werden vermutlich ab Mitte September- unter folgendem Link zu finden sein: www.tausche-stachelhalsband-gegen-training.de/petition.php

 

Kommentar zum BILD-Artikel

Bzgl. des BILD-Artikels (siehe Link http://www.bild.de ) ging folgender Kommentar des IBH an die BILD-Redaktion:


In einer Zeit, in der nicht zuletzt durch Medien wie die BILD-Zeitung die Ängste der Menschen vor dem Raubtier Hund provokativ geschürt wurden und werden, verwundert es nicht wirklich, einen fachlich inkompetenten Artikel wie diesen serviert zu bekommen.

Wie zahlreiche unserer Kollegen bereits mit ausführlicher Begründung beanstandet haben: Hier arbeitet jemand nach uralten, veralteten und unhaltbaren Methoden, die Hund „in seine Schranken verweisen“ sollen.

Man darf sich fragen: Glaubt Herr Kuttert an das, was er vorschlägt oder bedient er wissentlich die Ängste von Menschen, die den Medien leider so gänzlich hilflos ausgeliefert scheinen?

Herr Kuttert und die BILD-Zeitung erweisen nicht nur den engagierten, gut ausgebildeten Hundetrainern, die sich um die artgerechte Ausbildung und Erziehung von Hunden zur sozialen Kompatibilität und um die Schulung von Hundehaltern bemühen, einen Bärendienst. Nein, auch die Nichthundehalter unter den BILD-Lesern werden weiter nachhaltig verunsichert.

Für die BILD-Zeitung kann das Sommerloch kommen. Der Grundstein für zahlreiche spannende Artikel wurde gelegt.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Der Internationale Berufsverband der HundetrainerInnen (IBH) e. V.

Bericht vom SoKa-Run am 23.4.2011 in Frankfurt

Auch dieses Jahr fand ein SoKa-Run in Frankfurt am Main statt, um gegen die bestehende Hundeverordnung und Rasseliste in Hessen zu protestieren.

Nicht nur Teilnehmer aus Hessen, sondern auch aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland Pfalz, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Bayern und sogar aus Luxemburg und der Schweiz unterstützten die Veranstaltung trotz der sommerlichen Hitze, die den berühmten Römer zum Kochen brachte.

Gerne war auch der IBH wieder mit einem Informationsstand dabei, den unsere Mitglieder Elke Franz und Stefanie Krämer betreuten.

Die wenigen Schattenplätze waren sowohl bei Mensch als auch Hund heiß begehrt und so kam es zu einem regen Austausch „unter dem Dach des IBH“.

Stefanie Krämer im Gespräch

Beim aufgrund der Hitze vorverlegten Demonstrationszug zählte die Polizei 91 Hunde und rund 250 Menschen. Eine großartige Steigerung zu den letzten Jahren –den Temperaturen und dem Ostersamstag zum Trotz.

Alle am Thema "Halterkunde statt Rassenliste" Interessierten kamen sowohl an den Informationsständen, als auch durch die Vorträge des Landestierschutzverbandes Hessen, dem Verein Hund&Halter sowie dem Internationalen Berufsverband der Hundetrainer auf ihre Kosten.
Eine friedliche Veranstaltung ohne jegliche Zwischenfälle hat auch den Zufallsbesuchern auf dem Römer einmal mehr gezeigt, wie wenig von der Mär der bösen Kampfhunde zu halten ist.
Das Wichtigste zum Schluss: Die vielfältigen Proteste lassen einen ersten, wirklich großen Erfolg verbuchen: Die hessische Landesregierung denkt inzwischen über die Abschaffung der Rasseliste und Neufassung der Hundeverordnung nach! Dies ist nicht zuletzt dem Verein SoKa-Run e.V. zu verdanken.

Ein Medienopfer…

Der nächste SOKA RUN findet am 4.6.2011 in Nordrhein-Westfalen statt. Treffpunkt ist von 12.00 Uhr - 16.00 Uhr der Burgplatz in Düsseldorf.
Infos hierzu unter: http://soka-run-nrw.over-blog.de/
Wir freuen uns über IBH-Mitglieder, die diese Veranstaltung unterstützen wollen! Bitte sendet in diesem Fall eine mail an presse@ibh-hundeschulen.de

Feedback zur Hundesteuerermäßigung

In den letzten vier Wochen haben wir lediglich drei Rückmeldungen zu o. g. Thema erhalten. Ganz lieben Dank für die Informationen!

-    Die Stadt Nürnberg ermäßigt die Hundesteuer für Hunde mit erfolgreich abgelegter BH-Prüfung nach VDH-Richtlinien – allerdings nur im Jahr der Prüfung.


-    Die Gemeinde 31180 Giesen hat den Hundebesitzern, die letztes Jahr bei Barbara Ruffert die IBH-Hundeführerscheinprüfung abgelegt haben, die Hälfte (36,00 Euro) der Hundesteuer erlassen.


-    Die Gemeinde 69254 Malsch nimmt Anträge auf Steuerermäßigung für Hunde mit Vielseitigkeitsprüfung entgegen.

Unser Mitglied Carmen Scherb hat bei ihrer Gemeinde vorgesprochen, um in dieser Hinsicht etwas in Bewegung zu bringen. Der Bürgermeister scheint nicht abgeneigt, benötigt jedoch Hinweise zu Gemeinden, die einer Hundesteuerermäßigung bereits entsprochen haben. Diesen wird Carmen ihm jetzt liefern und wir sind gespannt auf die endgültige Entscheidung.Eventuell käme eine Nachfrage bei der jeweiligen Gemeinde für weitere unserer Mitglieder in Frage.

 

Österreichische Gesetzesvorlage

Bezüglich der angekündigten Gesetzesvorlage in Österreich wurden aufgrund zahlreicher Proteste einige Änderungen vorgenommen.
Der für uns in Österreich tätige Anwalt hat uns darüber in Kenntnis gesetzt, dass er für den IBH durchaus die Chancen auf Anerkennung als „anerkannten kynologischen Verein“ gegeben sieht. Hierzu wird er nach Inkrafttreten des Gesetzes (geplant: 01.03.2011) ein Anerkennungsverfahren einleiten.
Des Weiteren ist die Einrichtung einer österreichischen Geschäftsstelle des IBH geplant, um den Mitgliedern vor Ort mehr Unterstützung zukommen lassen zu können. Gleiches ist selbstverständlich auch für die Schweiz angedacht.

 

Österreichischer Gesetzesentwurf zur Ausbildung von Hundetrainern

Liebe Mitglieder und Interessenten,

der IBH hat Kenntnis von einem österreichischen Gesetzesentwurf erlangt, mit welchem künftighin die Ausbildung zum Hundetrainer gesetzlich vorgeschrieben werden soll.

Vom Grundsatz her ist dieses Vorhaben zu begrüßen, allerdings enthält der Entwurf eine Privilegierung bestimmter Gruppierungen, welche so nicht akzeptabel erscheint.

Berücksichtigt werden müssen auch die Interessen derjenigen Kollegen/innen, welche in Österreich seit Jahren erfolgreich als Hundetrainer/innen arbeiten.

Der bisherige Gesetzentwurf sieht Übergangsvorschriften vor, nach welchen unter bestimmten Voraussetzungen bisherige Arbeit anerkannt wird und auf die Ausbildungsteile angerechnet werden kann – auch hier sind die „üblichen“ Gruppierungen als „Aus- und Fortbildungsstätten“ genannt, allerdings nicht abschließend sondern (u. a.) auch geöffnet für ausländische, vergleichbare Organisationen oder Vereine.

Der IBH beabsichtigt, sich hier als Fachorganisation darzustellen und – wenn möglich – als solche „ausländische Organisation“ anerkannt zu werden. Dementsprechend ist beabsichtigt, einen österreichischen Rechtsanwalt mit der Prüfung und ggf. Durchsetzung dieser Vorhaben zu beauftragen.

Zur weiteren Information findet ihr nachfolgend jeweils als pdf-Link sowohl den Gesetzesentwurf wie die entsprechenden Erläuterungen zu diesem Entwurf.

Sollten hierzu weitere Anregungen erfolgen, wären wir euch sehr verbunden.

Der Vorstand des IBH e.V.

PDF-Download

Gesetzesentwurf (PDF, 116KB)
Erläuterungen zum Gesetzesentwurf (PDF, 76KB)

 

Registrierungspflicht für Haustiere gefordert

Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V., Tasso e.V.  und Grüne fordern Registrierungspflicht für Haustiere
 
Hattersheim - 8.11.2010 - Laut Aussagen der Tierschutzorganisation Tasso e.V. entläuft in Deutschland durchschnittlich alle 90 Sekunden ein Hund oder eine Katze. Die meisten landen in den ohnehin schon überfüllten und finanziell überforderten Tierheimen und verursachen dort pro Tier Aufwendungen von mindestens 11 Euro am Tag. Bundesweit entstehen somit jährliche Kosten im zweistelligen Millionenbereich.

Die effektivste Lösung des Problems liegt nach Philip McCreight von Tasso e.V. in einer flächendeckenden Kennzeichnung und Registrierung von Hunden und Katzen. "Pro Jahr spart Tasso e.V. den deutschen Tierheimen schon jetzt durch die Rückvermittlung von über 50.000 registrierten Tieren im Jahr ca. 9 Millionen Euro ein. Wären alle 13 Millionen Hunde und Katzen registriert, könnten die Tierheime jedes Jahr sogar um mehr als 20 Millionen Euro entlastet werden", so der Tierschützer.

Gemeinsam mit der tierschutzpolitischen Sprecherin von Bündnis 90/die Grünen im Hessischen Landtag, Ursula Hammann, setzen sich der  Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) und Tasso e.V. für die zügige Einführung einer gesetzlichen Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht in Hessen ein.
"Hessen kann Ernst machen mit dem Tierschutzgedanken, indem es als erstes Bundesland die gesetzliche Registrierungspflicht für Hunde und Katzen einführt. Eine besondere Konstellation, bei der alle Beteiligten profitieren: Tierheime, Tierhalter und Kommunen, die letztlich für die Unterbringung der Fundtiere zuständig sind", so Ursula Hammann.

In diesem Zusammenhang verweist Tasso e.V. darauf, dass mit der Registrierung die Kommunen nicht zusätzlich belastet werden. In Deutschland existieren bereits mehrere Haustierregister und eine langjährige Erfahrung in diesem Bereich.

Ein positiver Zusatzeffekt der Registrierungspflicht ist der Rückgang ausgesetzter Tiere, wie Mike Ruckelshaus vom Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) betont: "Seit Einführung der gesetzlichen Registrierungspflicht für Hunde in der Schweiz im Jahr 2007 ist die Zahl der ausgesetzten Tiere erheblich gesunken. Dies ist ein bedeutender Fortschritt für den Tierschutz."
 
© Copyright TASSO e.V.

Vereingsgründung SOKA RUN e.V.

SOKA RUN ist eine bundesländerübergreifende Vereinigung von Hundehaltern und Hundefreunden.

Das Engagement gilt der Demonstration „Soka Run“

  • gegen HundeRassenlisten in Gesetzen/Verordnungen
  • für sachkundige Hundehaltung
  • für ein Heimtiergesetz.


Das Vereinsmotto lautet:

„Demonstrieren – Informieren – Kooperieren“

Soka Run ist ein geschützter Name er steht für:

  • friedliche Demonstrationen mit freundlichen Menschen und Hunden aller Rassen.
  • Informationen zum Thema:
    HundeRassenlisten in Verordnungen/Gesetzen als Gefahrenabwehr und die hieraus entstehenden negativen gesellschaftlichen Folgen. Über Vergangenes wie Aktuelles und über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, Publikationen usw.


Soka Run Demonstrationen klären auf und nennen Fakten:

Beispiel:
Die zur Gefahrenabwehr bestehenden HundeRassenlisten stellen eine Scheinsicherheit dar.
Denn eine Gefahr durch Hunde geht (zucht-/haltungsbedingt!) vom Hunde-Individuum aus – nicht von einer Rasse!

Forderungen an die Politik:

  • rassenunabhängige Gesetze
  • gleiche Rechte und Pflichten für alle Hundehalter
  • sachkundige Hundehaltung fordern – und fördern
  • ein Heimtiergesetz, die Regelung zur Zucht, Handel und Haltung.


Was uns bewegt:
Motivation zur Gründung des Vereins SOKA RUN e.V. sind die Folgen der Ungleichstellung und Ungleichbehandlung von Hundehaltern, deren Rassen willkürlich und pauschal bundesweit in Verordnungen und Gesetzen negativ gelistet wurden/werden – dies geschieht mit völliger Ignoranz gegenüber neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und mit tierschutzrelevanten Verordnungs-/Gesetzesinhalten.
(Bsp. u.a. Kastrationszwang, Maulkorbzwang trotz geprüfter Friedfertigkeit!)

Ziel und Zweck des Vereins lt. Satzung:

Das Ziel des Vereins ist die Novellierung aller in Deutschland bestehenden Hundegesetze und -verordnungen, rassenunabhängig, bundeseinheitlich, nach wissenschaftlichen Standards.

Zweck des Vereins ist die Förderung des Tierschutzes in Sachen Hund, hierbei betrifft es überwiegend die durch Gesetze und Verordnungen betroffenen Hunderassen, die Förderung einer art- und tierschutzgerechten Hundehaltung, die Förderung eines allgemeinen Verständnisses vom Wesen des Hundes und dem partnerschaftlichen und harmonischen Miteinander von Bevölkerung, Hundehaltern und Hunden, die Förderung der Ausübung von Hundesport/Hundeerziehung, die Förderung sachkundiger Hundehaltung sowie die Einhaltung und Förderung des Tierschutzgesetzes und der Tierschutzhundeverordnung.

Weitere Aufgaben des Vereins sind:
Ein bundesländerübergreifendes Netzwerk von Interessengruppen / Arbeitsgemeinschaften zu koordinieren bzw. Interessierte zu informieren und nach Möglichkeit zu unterstützen.
Sich kooperativ zu engagieren, mit Vertretern der Stadt-/Gemeindeverwaltungen, dem Tierschutz sowie kynologisch-pädagogische Einrichtungen – gemeinsam für eine funktionierende Gefahren-prävention – für ein partnerschaftliches und harmonisches Miteinander von Bevölkerung, Hundehaltern – und Hunden.

Weitere Infos und Aktuelles finden Sie unter:

http://www.soka-run.de

E. Heynen, SOKA RUN e.V.

Wühltischwelpen: Erstes deutschlandweites Treffen Betroffener

Betroffene trafen sich zum Meinungsaustausch
68 Hundebesitzer berichteten von skrupellosen Händlern und horrenden Tierarztkosten

 
Duisburg, 13.09.2010 (profact) – Zum ersten Mal haben sich am 12. September 2010 Opfer dubioser Hundehändler getroffen. Diese "Züchter" halten Rassehunde unter katastrophalen hygienischen und sozialen Bedingungen und missbrauchen die Hündinnen als Gebärmaschinen. Die Welpen werden schon im Alter von wenigen Wochen für 40 oder 50 Euro an skrupellose Händler verkauft und in Deutschland mit Gewinnspannen von bis zu 1000 Prozent angeboten. Dennoch liegen die Preise um die Hälfte bis zwei Drittel unter denen von seriösen Züchtern. Doch sehr viele der jungen Hunde sind nicht oder nur unzureichend geimpft, sie leiden unter zum Teil unheilbaren Krankheiten und psychischen Störungen. Für die Besitzer bedeutet das horrende Tierarztkosten oder sogar den baldigen Tod des Welpen. Einer der führenden Welpenhändler hat seinen Sitz im Ruhrgebiet.

Um den unheilvollen Kreislauf von Angebot und Nachfrage zu stoppen, haben die drei Tierschutzorganisationen TASSO e.V., der Europäische Tier- und Naturschutz e.V. (ETN) und der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) 2010 zum Jahr gegen den unseriösen Welpenhandel ausgerufen. Im Rahmen der Kampagne meldeten sich immer mehr Betroffene, die sowohl rechtlichen als auch tierärztlichen Rat und Beistand suchten. Diesen Menschen wurde nun in Duisburg ein von den Tierschutzorganisationen organisiertes Forum geboten.

68 Hundebesitzer ließen sich von Rechtanwalt Peer Fiesel, Präsident des Landestierschutzverbandes NRW, und Diana Plange, Fachtierärztin und Sachverständige für Tierschutz, über Hintergründe und sinnvolle Maßnahmen zum Thema "Wühltischwelpen" informieren. "Aufklärung ist das beste Mittel, den Sumpf des unseriösen, gewerbsmäßigen Hundehandels auszutrocknen", resümiert Philip McCreight von TASSO im Anschluss an das dreistündige Treffen. Und Dieter Ernst, Geschäftsführer des ETN, erklärt: "Der Zusammenschluss dreier Tierschutzorganisationen, TASSO, bmt und ETN, die ein gemeinsames Ziel verfolgen, ist beispielhaft. Wir werden weiterhin alles tun, um den Verbrechern, die auf Kosten der Tiere viel Geld verdienen, das Handwerk zu legen!"

© Copyright TASSO e.V.

Hessischer Landtag: „Vom Wesenstest zur Halterschulung“

Vera Müller und Alexandra Schmidt nahmen am 26.8. im hessischen Landtag an der Veranstaltung der SPD-Fraktion teil.

Für die interessierten Mitglieder und Hundehalter finden sich im Anschluss Links zum Weiterlesen:

1. Zusammenfassung von Vera Müller
2. Wiesbadener Manifest
3. Komplettes Protokoll der Veranstaltung
4. Pressemitteilung der SPD-Fraktion

Folgeveranstaltung der SPD-Fraktion Hessen: „Halterschulung – aber wie?“

Die SPD-Fraktion bereitet nach der Auftaktveranstaltung am 26.8. einen weiteren Diskussionsabend vor, der am 23. November 2010 wiederum im Hessischen Landtag stattfinden soll.

Das Thema: „Halterschulung – aber wie“
Als Moderatoren hat die SPD Michael Grewe und Dr. Dorit Feddersen-Petersen verpflichtet.

Auch bei dieser Veranstaltung werden Mitglieder des IBH zugegen sein, um an der Diskussion teilzunehmen und die Standpunkte des Verbandes zu erläutern.
Wer diese Veranstaltung ebenfalls besuchen möchte, muss sich vorab per mail bei der SPD-Fraktion Hessen anmelden.

Bericht zur SoKa-Demo am 27.8. in Stuttgart

Auch dieses Jahr unterstützte der IBH die Veranstalter der SoKa-Demo auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart mit einem Informationsstand sowie einem kurzen Wortbeitrag. Aufgrund der recht unklaren Wetterlage waren leider lediglich rund 70 Teilnehmer mit etwa 40 Hunden anwesend. Zudem hatte das Ordnungsamt den Demonstrationszug untersagt.

Dennoch kam es auch dieses Mal wieder zu interessanten Diskussionen mit Passanten in Bezug auf das Thema Sinn und Unsinn der Hundeverordnung Baden-Württemberg. Die anwesenden Ordnungshüter waren hochzufrieden ob des ruhigen und vorfallsfreien Ablaufs der 4-stündigen Demonstration. Unsere Pressereferentin Elke Franz, die den IBH-Stand betreute, wurde von einer Redakteurin des Stuttgarter Wochenblatts interviewt. Die reißerische Headline ist zwar ärgerlich und das Interview selbst wurde stark gekürzt und ist dementsprechend nicht so aussagekräftig, wie es sein sollte, doch zumindest wurde dieses Mal von Seiten der Presse auf Polemik im weitesten Sinne verzichtet.

www.stuttgarter-wochenblatt.de

Bericht zum Windhundtreffen in Viernheim

Erneut war der IBH eingeladen, mit einem Stand und einem kleinen Vortrag am Windhundtreffen in Viernheim teilzunehmen. Alexandra Schmidt und Elke Franz betreuten den IBH-Stand und freuten sich über viele Interessenten, die sich informieren und beraten ließen. Eine kurze Vorstellung der Arbeit des IBH und dessen angeschlossene Hundeschulen war eben noch möglich, die anschließende kleine Vorführung hinsichtlich des Verhaltens gegenüber ängstlichen und panischen Hunden fiel buchstäblich ins Wasser – der Himmel öffnete die Schleusen, was die zur Vorführung zur Verfügung gestellte Galga ganz schrecklich fand.

Die Veranstalterinnen Christa Schmitz und Anke Cichowicz waren dennoch sehr zufrieden und haben uns bereits für nächstes Jahr wieder eingeladen.
Zu diesem Termin werden wir mit Hilfe von Alexandra Schmidt, Martina Häring und Elke Franz ein kleines Programm erarbeiten, in dem die Arbeit der IBH-Hundeschulen umfassend vorgestellt werden kann.